Z u s ä t z e
 

Die Zusätze werden nur bei Bedarf zugefüttert, dazu zählen: MSM, Heilerde, Eierschalenpulver, Enzympräparate, Essig, Kieselgur etc., die Liste ist sehr lang und wird eigentlich immer länger. Zusätze sind keine Medikamente von denen ich mir schnell Hilfe erwarten kann. Sie brauchen einige Zeit, um im Organismus zu wirken und man muss einige Geduld aufbringen, um das Richtige zu finden. Bei Gelenkserkrankungen kann es bis zu 6 Wochen und länger dauern, bis eine Besserung eintritt.

Eine Ausnahme ist Salz (Himalaya-Salz), das wegen fehlendem Verfüttern von Blut zugeführt werden muss (1 - 2 x pro Woche eine Prise). Salz ist für den Hund lebensnotwendig!

Fängt man mit der Rohfütterung an, hat man immer das Gefühl zu wenig an "Gesunden" zugeben - "Bekommt der Hund wirklich alle Nährstoffe die er benötigt?"
Füttert man seinen Hund abwechslungsreich mit verschiedenen Fleischsorten, Knochen, Knorpeln, Obst und Gemüse, ergänzt das noch mit etwas Fisch- oder Pflanzenöl (z.B. Leinöl), bekommt er alles für ein langes und gesundes Leben. Man darf sich durch Futtermittelhersteller und deren Werbung nicht verunsichern lassen.

Zusätze sind da, um momentane Defizite (durch Krankheit, Alter, Antibiotikagaben,...) auszugleichen und den Hundeorganismus wieder ins Lot zu bringen. Das bedeutet, sie werden über einen kürzeren oder längeren Zeitraum gefüttert und wenn der Hund sich erholt hat, werden sie wieder weggelassen. Manche Zusätze, wie MSM kann man täglich füttern, es gleicht die "Schwefelarmut" unserer Lebensmittel aus. Gleichzeitig reguliert es die Verdauung, ist ein Entzündungshemmer und schmerzlindernd. Andere Zusätze wiederum füttere ich nur 2 bis 3x die Woche, z.B. Seealgenmehl zur Jodversorgung (die tägliche Menge wäre zu gering).
Nur sollte man eines bedenken: weniger ist oft mehr, vor allem bei jungen und gesunden Hunden. Verfüttere ich zu viele verschiedene Zusätze, kann ich nicht feststellen, welcher meinem Hund letztendlich hilft - und auch ein Zuviel an Guten und Gesunden kann schädliche Auswirkungen haben.

Den ersten großen Schritt in Richtung gesundes Leben macht der Hund schon bei der Umstellung auf gesundes, rohes Futter. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie ein scheinbar gesunder Hund sich nochmals zu seinem Besseren ändert: festere Muskelmasse, glänzendes, dichtes Fell, aktiver (körperlich und geistig) und belastbarer. In der Zeit der Umstellung kommt es bei einigen Hunden immer wieder zu Entgiftungserscheinungen (gerötete Haut, Verdauungsprobleme, entzündete Augen und Ohren,...) andere zeigen gar nichts, wieder andere erst nach Wochen. Hier helfe ich mit MSM, Heilerde, Flohsamenschalen, Verdauungsenzyme etc.
Ist die Umstellung erfolgreich abgeschlossen, wird abwechslungsreich gefüttert, kann man auf viele Zusätze verzichten, und sollten sie einmal gebraucht werden sollten diese individuell auf den betreffenden Hund abgestimmt werden.

Die gebräuchlichsten Zusätze sind:

natürliche Calciumquelle
(Knochenersatz)
Knochenmehl, Eierschalenpulver, Algenkalk, Calciumcitrat
Verdauung MSM, Heilerde, Flohsamenschalen, Käsepappeltee, Apfelessig, Fermentgetreide, Honig, Kräuter, Verdauungsenzyme
Entgiftung Chlorella-Alge, Kräuter
Immunsystem Sipirulina-Alge, Propolis, Kräuter, Aloe Vera
Atemwege Honig, Käsepappeltee, Kräuter
Gelenke Grünlippmuschel (GAG), Kieselerde, natürliches Vitamin C (Hagebutten, Aroniabeere, Acerolakirsche)