B A R F   -   w a s   i s t   d a s ?  
B e g r i f f e r k l ä r u n g ,   V o r -   u n d   N a c h t e i l e ,   M y t h e n ,  


Begrifferklärung

BARF kommt aus dem Englischen und bedeutet "Bones and raw food", auf Deutsch wird es übersetzt mit "Biologisch artgerechtes rohes Futter".
Neben einigen verschiedenen Arten einen Hund roh zu füttern ist BARF eine davon. Hier wird die Futterration dem Beutetier nachgebaut. Diese Futterration teilt sich in einen pflanzlichen und einem tierischen Teil. Der pflanzliche Teil besteht aus Obst und Gemüse, fallweise auch in geringen Mengen an Getreide, um den Hund mit den nötigen Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen. Der tierische Teil besteht aus Muskelfleisch (Proteine), Fett (Energiequelle), Innereien (Vitamine und Mineralstoffe), Pansen und/oder Blättermagen und rohen fleischigen Knochen (Kalzium-, Phosphorquelle, viele weitere Mineralstoffe).


Vor- und Nachteile

Wie bei Allem und Jedem gibt es auch bei BARF Vor- und Nachteile.

Vorteile


Nachteile


Trotz dieser scheinbaren Nachteile überwiegen eindeutig die Vorteile für den Hund!


Mythen über BARF

BARF ist teuer
Nimmt man ein hochwertiges Trocken- oder Nassfutter zur Hand und rechnet man die empfohlene Tagesration aus und vergleicht man dieses mit einer BARF-Ration, wird man feststellen, dass man preislich etwa gleich, wenn nicht sogar günstiger liegt.

Barf ist zeitaufwendig
Dass es schneller geht, eine Dose zu öffnen bzw. einen Becher Trockenfutter in die Schüssel zu leeren, wird keiner bezweifeln. Allerdings kann man mit einem Futterplan mit Einkaufsliste und einem einmaligen Mehraufwand an Zeit für Vorportionieren und Einfrieren einiges an Zeit gut machen.

Hunde bekommen Parasiten vom rohen Fleisch

Der Magen des Hundes produziert mit dem "Schlüsselreiz Fleisch" jede Menge Magensäure - Salzsäure mit pH-Wert 1. Dadurch werden ein Großteil der Keime und Bakterien abgetötet. Den Rest erledigen bei einer gesunden Darmflora die Darmbakterien.

BARF macht Hunde blutrünstig
Da Hunde ihr Futter in der Schüssel bekommen, es also nicht selber erjagen müssen, stimmt dieser Mythos nicht.

Bei BARF bekommt der Hund nicht alles was er braucht
Da sich bei BARF die Fütterung am Beutetier orientiert und nicht einfach nur "Füttern von Fleisch" ist, erhält der Hund alle lebensnotwendigen Nährstoffe.